
Das Land Niedersachsen hat als mittlerweile fünftes Bundesland (nach Hessen, Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg und Sachsen) das Witzenhausen-Institut mit der Erstellung einer landesweiten Studie zum Komposteinsatz im Ökolandbau beauftragt. Wir freuen uns, dass wir diese Studie wieder mit unserem langjährigen Partnern, dem Ingenieurbüro für Sekundärrohstoffe, Abfall- und Kreislaufwirtschaft (ISA) durchführen können.
Inhaltlich findet zunächst eine Sachstandserhebung statt, indem im Rahmen einer erweiterten Flächenbilanzierung die Bedarfe an externer Nährstoffzufuhr im Ökolandbau Niedersachsens quantifiziert werden. Parallel dazu werden die Potenziale an Biogut und Grüngutkomposten in Niedersachsen ermittelt, die den Kriterien des Ökolandbaus entsprechen, und die darin enthaltenen Nährstoffmengen quantifiziert. Ziel ist es , abschätzen zu können, in welchem Umfang Biogut- und Grüngutkomposte zur Deckung des Nährstoffbedarfs im Ökolandbau beitragen können.
Ebenfalls Teil der Beauftragung sind die Durchführung von regionalen Fachinformationsveranstaltungen sowie die Organisation des Kompostforums bei den Ökofeldtagen 2027 auf dem Bauck-Hof Amelinghausen im Landkreis Lüneburg. In den letzten vier Jahren sind aus zwei dieser Bundesland-Studien, in Hessen und Baden-Württemberg, mehrjährige landesweite Netzwerkprojekte — die „Netzwerke Ökolandbau und Kompost“ (NÖK) — hervorgegangen.

