Umbau und Erweiterung des Kompostwerks in Oldenburg (HOAI LP 1–9)
Projektbeschreibung

Der Abfallwirtschaftsbetrieb der Stadt Oldenburg (AWB) betreibt am Standort Neuenwege im Stadtgebiet Oldenburg ein 1997 erbautes Kompostwerk. Aus technischen und wirtschaftlichen Gründen und insbesondere zur Gewährleistung der Entsorgungssicherheit ist im Kompostwerk die Umstellung von einem automatischen Ein- und Austragssystem auf eine radladerbasierte Logistik vorgesehen.
Diese Maßnahme wird verbunden mit einer Reihe von Sanierungsarbeiten an der fast 30 Jahre alten Bestandsanlage. Insbesondere zur Erschließung der CO2-Einsparpotenziale, aber auch zur Steigerung der Durchsatzkapazität wird dem bestehenden Kompostwerk in einem zweiten Bauabschnitt eine Vergärungsstufe einschließlich Biogasverwertung zur Strom- und Wärmeerzeugung vorgeschaltet. Vorgesehen ist ein diskontinuierliches Trockenvergärungsverfahren (Fermentertunnel).
Die Witzenhausen-Institut GmbH wurde als Generalplaner mit der Erbringung der Leistungen gemäß HOAI LP 1–9 beauftragt.
Leistungen
Technische Lösungen
- Sanierung der Bestandsanlage inkl. Rückbau des automatischen Ein- und Austragssystems und Umstellung auf eine radladerbasierte Logistik
- Nachrüstung des Kompostwerks um Vorschaltanlage mit Fermentertunneln
- Nachkompostierung in ertüchtigter Bestandsanlage
- Flexible BHKW
Projektdaten
Auftraggeber: Abfallwirtschaftsbetrieb der Stadt Oldenburg (AWB)
Zeitraum: 2024–2028
Partner: umwelttechnik & ingenieure, Hannover

